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Sind Nachtspeicherheizungen noch eine Option?

Sind Nachtspeicheröfen noch zeitgemäß?

Nachtspeicheröfen kommen aus einer Zeit, als Strom noch günstig, es Nachtstromtarife gab und CO² kein Thema war.

Laut dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima sind sie mittlerweile die teuerste und umweltbelastendste Art des Heizens überhaupt.

Und trotzdem sind deutschlandweit noch 1,6 Millionen Nachtspeicheröfen in Betrieb. Gerade in Mietwohnungen sind sie sehr verbreitet und die Bewohner haben keine Wahl – sie müssen die hohen Heizkosten tragen.

Ein Umbau ist aus ökologischen Gründen sicher ratsam, zumal etliche alte Geräte mit Asbest belastet sind, aus wirtschaftlichen Gründen aber nicht unbedingt. Hier bedarf es einer genauen Betrachtung aller Faktoren.

Neben der Dämmung des Hauses muss berücksichtigt werden, dass die wasserführenden Leitungssysteme in diesen Häusern fehlen.  Für neuwertige Brennwertheizungen müssten Heizungsrohre verlegt, Heizkörper installiert und Platz geschaffen werden für einen Öltank, einen Heizkessel und einen Schornstein. Diese baulichen Maßnahmen sind enorm und halten Hausbesitzer von einem Wechsel oft ab.

Helfen tut hier eine genaue Analyse der Heizkosten, die Jahr für Jahr durch stetig steigende Strompreise, oft immens sind, ob sich ein Wechsel nicht doch langfristig lohnt.

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