Krippenhof 14, D-76530 Baden-Baden

Der Regen kostet?

Viele Immobilienbesitzer zahlen tatsächlich für den Regen, mit den sogenannten Niederschlagswassergebühren. Der Grund dafür sind versiegelte Flächen auf Grundstücken, von denen das Regenwasser ins öffentliche Abwassersystem geleitet wird. Dies lassen sich die Kommunen bezahlen. Die Niederschlagswassergebühr ist ein Teil der gesplitterten Abwassergebühr, so die Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung.

Diese Kosten können jedoch verringert bis ganz eingespart werden!

Unter den versiegelten Flächen versteht man Dachflächen, Terrassen, gepflasterte Wege oder Garagenzufahrten. Luftbilder dienen dabei als Grundlage für die Berechnungen. In der Regel liegen die Gebühren zwischen 0,70 und 1,90 € pro m².

Diese Gebühren können gesenkt werden, wenn das Niederschlagswasser unmittelbar auf dem Grundstück verbleibt und nicht in die Kanalisation gelangt. Mit einer gezielten Regenwasserversickerung z.B. durch Gräben und Mulden kann so etwas mit einer durchdachten Gartengestaltung erzielt werden.

Eine weitere Möglichkeit sind Regenwassernutzungsanlage mit unterirdischen Zisternen sind eine weiter Möglichkeit die Kosten zu senken oder ganz einzusparen. Sie rechnen sich vor allem in Gegenden mit hohen Niederschlagswerten. Das gesammelte Wasser kann zur Gartenwässerung, aber auch für die Toilettenspülung genutzt werden.

Auch gibt es Materialien zur Befestigung von Wegen und Flächen, die das Regenwasser hindurchsickern lassen. Gängig sind Schotterrasen, Kies-Split, Holzroste und -pflaster, Porenpflaster und Splittfugenpflaster. Hier muss jedoch beachtet werden, dass sich nicht jeder Untergrund hierfür eignet.

Interessant sind zu diesem Zweck auch Gründächer. Sie speichern bis zu 90 Prozent der jährlichen Niederschlagsmenge. Viele, wenn auch leider noch nicht alle Kommunen akzeptieren diese Maßnahmen und gewähren 50 Prozent Abschlag der Niederschlagswassergebühren.

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