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Wer ist eigentlich die SCHUFA?

Egal ob Banken, Mobilfunkanbieter, Onlinehändler oder Vermieter – alle wollen sich gegen mögliche Zahlungsausfälle absichern und holen die sogenannte Bonität bei der Schutzgesellschaft für allgemeine Kreditsicherung, kurz SCHUFA, ein. Wer eigentlich dahintersteckt und woher diese Daten bezogen werden, wissen die wenigsten. Auch fragen sich viele im Zeitalter von immer strengerer Datenschutzverordnungen ob dies überhaupt (noch) rechtens ist.

Die SCHUFA ist ein Privatunternehmen mit Sitz in Wiesbaden. Dieses hält derzeit den Umgang von rund 67,5 Millionen Verbrauchern in Deutschland mit fälligen oder mehrfach angemahnten Forderungen fest, so die Pressereferentin des Unternehmens Anna-Lena Rawe.

Ausdrücklich weist sie aber darauf hin, dass das Unternehmen keine Informationen zu Vermögen und Einkommen, Beruf, Familienstand, Nationalität, Familienstand, Lebenseinstellungen und Mitgliedschaften religiöser oder Politischer Art hat. Gespeichert sind lediglich kreditrelevante, personenbezogene Daten laut Rawe.

Und da es laut EU-Datenschutzgrundverordnung erlaubt ist, Daten zu übermitteln und zu speichern, wenn ein berechtigtes Interesse an diesen Informationen vorliegt, ist es rechtens. Im Fall der SCHUFA ist dieses Interesse der Schutz vor Zahlungsausfällen für Unternehmen.

Damit keine falschen Daten vorliegen, hat jeder Verbraucher das Recht einmal pro Jahr eine kostenlose Selbstauskunft bei der SCHUFA einzuholen. Entdeckt man dabei falsche Einträge, sollte man diese umgehend löschen lassen. Diese Löschung ist keine Kulanz, sondern laut Stiftung Warentest sogar vorgeschrieben.

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